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Fehlerkultur – sind Fehler erlaubt?
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Jeder macht Fehler. Fehler machen hat leider nach wie vor etwas mit Verlegenheit zu tun. Wer Fehler macht, geht das Risiko ein nicht vollwertig angenommen zu sein, oder sich zumindest nicht vollwertig zu fühlen.
„Die Fehlerkultur kann einerseits über den Stellenwert oder andererseits über den Umgang oder den resultierenden Konsequenzen von Fehlern definiert werden.“ Der Stellenwert von Fehlern kann auf einem Kontinuum (Dauerzustand) mit folgenden beiden Extremen beschrieben werden:
1. Fehler sind möglichst zu vermeidende Missgeschicke.
2. Fehler sind prinzipiell nicht vollständig vermeidbar.
(Quelle Bergerimpression.ch – Jean Bernard Berger)
Die gute Seite von Fehlern, sie bilden ein enormes Lebenserfahrungspotential. Die Amerikaner verwenden im Zusammenhang mit Fehlern einen Spruch, der in etwa so lautet: „Gott segnet Menschen, die Fehler machen.“ – und zwar einfach aus dem Grund, weil Fehler als Chancen gesehen werden müssen.
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Der konstruktive Umgang mit Fehlern steigert die Mitarbeitermotivation
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In seinem Buch „Wie man Freunde gewinnt“ erzählt Dale Carnegie die Geschichte von Bob Hoover einem berühmten Testpiloten und Flugakrobaten. Dieser befand sich eines Tages auf dem Rückflug nach Los Angeles. In einer Höhe von knapp tausend Metern setzten plötzlich beide Motoren aus. Seine Erfahrung und sein Können halfen ihm dabei die Maschinen trotzdem sicher zu landen. Sie wurde zwar schwer beschädigt, aber es wurde niemand verletzt. Nach dieser Landung überprüfte Hoover als erstes seinen Kraftstoff und stellte fest, das Flugzeug wurde statt mit Benzin für Kolbenmotoren mit Flugpetrol für Düsenflugzeuge aufgetankt. Natürlich suchte er das Gespräch mit dem Mechaniker, der für sein Flugzeug zuständig war. Der junge Mann war ausser sich vor Verzweiflung. Er wäre beinahe für den Tod dreier Menschen verantwortlich gewesen. Aber Hoover reagierte anders. Er legte diesem Mechaniker die Hand auf die Schulter und sagte: “Damit Sie sehen, dass ich weiss, dass Ihnen so etwas nie mehr passieren wird, möchte ich Sie bitten, morgen meine F-51 aufzutanken.“ (Quelle: „Wie man Freunde gewinnt“ – Dale Carnegie)
Menschen die Fehler machen, werden oftmals als symphytisch angesehen, als diejenigen die keine machen. Im Internet gilt die Regel, kleine Fehler im Text steigern den Wahrheitsgrad. Das bedeutet nichts anderes, wer schreibt macht auch Fehler. Das ist beim Leser akzeptiert, sofern es nicht zu viele sind. Wer erkennt, dass Fehler nicht prinzipiell vollständig vermeidbar sind, beweist eine reife Lebenshaltung. Gleichzeitig nimmt diese Einstellung auch viel Druck weg, insbesondere bei Kindern oder Mitarbeitern, kann diese Haltung letztendlich zu weiniger Fehler führen.
Oftmals hilft gerade bei traditionellen Firmenkulturen eine externe Beratung durch einen
Coach. Auf Coaching-Trainer.ch finden sich
Coachs
mit einer professionellen Ausbildung. Es lohnt sich, die Fehlerkultur zu überprüfen und so letztendlich die Mitarbeitermotivation zu steigern! |
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