Berufliche Neuorientierung: Es gibt immer einen Weg

Ja, es ist so. Alltagstrott ist den meisten von uns sehr sympathisch. Wir sind nun mal Gewohnheitstiere und was wir nicht kennen, dem stehen wir kritisch gegenüber. So auch einer möglichen beruflichen Neuorientierung. Schliesslich geht es um viel. Um Sicherheit. Um Existenz und die Zukunft. Um das bisherige Fahrwasser zu verlassen, braucht es triftige Gründe. Dem gehen wir hier in diesem Blog nach.

 

Sicherheiten bei einer beruflichen Neuorientierung

Sie bestimmen mit. Drei fiktive Beispiele:

Wenn Sie als Angestellter in einem Schallplatten-Laden Ihre Zukunft sehen, müssen Sie mit mehr Risiken leben. Zumindest wenn Sie es nicht schaffen, einzigartig im Schweizer Markt zu werden. Als Geheimtipp für schwer zu beschaffende LPs oder Singles zum Beispiel. Der Weg dorthin ist schwierig. Aber machbar.

Sie können sich als Informatiker ausbilden lassen. Die sind gesucht. Und gefragt … Das bedeutet manchmal arbeiten bis tief in die Nacht. Projekte haben Zieltermine. Die müssen eingehalten werden. Risiken liegen zum Beispiel im Miteinander. Bei Schnittstellen. In der Offenheit eines Teams. Im Umgang mit Dauerdruck. Der Weg dorthin ist schwierig. Aber machbar.

Sie können in Ihrem bisherigen Beruf bleiben. Dort kennen Sie die Abläufe bereits und der Chef ist ja auch umgänglich. Da weiss man also, was man hat. Doch halt, stopp. Hatte er nicht kürzlich erwähnt, dass er sich frühzeitig pensionieren lassen will? Dass er Meier nachziehen wird? Ausgerechnet den pingeligen Meier? Also auch hier gibt es Veränderungen. Der Weg, hier zu bleiben, könnte schwierig werden. Aber machbar.

Natürlich sollen Sie mit den obigen Zeilen provoziert werden. Sicherheiten gibt es in den wenigsten Jobs. Eine dynamische Welt verliert ihr Gesicht und definiert es beinahe täglich neu. Das grosse Geheimnis liegt im Wahrnehmen von Veränderungen. Im Vorausdenken. Im Umdenken. In mutigen Schritten. Damit wären wir wieder bei der beruflichen Neuorientierung.

 

Kopien sind meistens ersetzbar, Originale nicht

Was macht Sie aus? Ja, das ist eine unangenehme Frage. Die meisten haben sie sich noch nie so richtig gestellt. Keine Angst, jeder Mensch hat etwas, hat vieles, was ihn ausmacht. Nur ist er oder sie es sich einfach nicht bewusst. Um sich beruflich neu zu orientieren, geht es aber genau um dieses Bewusstsein der Einzigartigkeit. Kopien sind meistens ersetzbar, Originale nicht. Wie kann man sich zum Beispiel in der Masse von kaufmännischen Angestellten unterscheiden? Zum Beispiel mit Ideen. Mit Mitdenken. Interesse und Verantwortung konkret leben. Genaues Arbeiten, dort wo notwendig. Aufdecken von unnötigen Arbeiten. Etc. Die Erfahrung zeigt: In unseren Abläufen gibt es enorm viel Potenzial, um zu optimieren.

Der amerikanische Autofabrikant Henry Ford verstand sein Unternehmen als ein Institut, das eigentlich der Allgemeinheit gehörte. Ford selbst war nur Verwalter eines anvertrauten Gutes. Währendem alle Mitbewerber ihre Preise anhoben, senkte Ford seine regelmässig. «Nun muss der Zusammenbruch der Ford-Gesellschaft erfolgen!» hiess es im Wall Street-Journal. Sein Prinzip: Bestmögliche Produkte zu bestmöglichen Preisen. Dies bei Zahlung von laufend ansteigenden Rekordlöhnen an seine Mitarbeiter. Mit der Kalkulation des kleinstmöglichen Gewinns. Ford gibt es heute noch. Die Ford Motor Company mit Sitz in Dearborn (USA) ist nach Toyota, Volkswagen, General Motors, und Hyundai der fünftgrösste Autohersteller weltweit (Stand 2014). - Quelle: Wikipedia.org

Man muss Chancen erkennen. Sie beim Namen nennen und konstruktive Ansätze einbringen. Es geht weder um einen 9 to 5 Job, noch um einen Beruf, in dem man rund um die Uhr arbeitet. Es geht um die eigene Berufung. Am richtigen Ort sein. Sein Thema finden.

Vielleicht klingen Begriffe wie «berufliche Neuorientierung» oder «Berufung finden» für Sie weit hergeholt. Man muss Gutes nicht ändern. Wieso auch? Es geht um all diejenigen, die sich jeden Morgen für ihren Job neu motivieren müssen. Selten ist man von Anfang an im richtigen Job.

 

Neuorientierungen beginnen mit einem ersten Schritt

Es ist für uns klar, dass ein Kind, lernt es laufen, Zeit braucht. Dass Umfallen und Tränen dazugehören. Später sind uns diese Ding eher peinlich. Dies, obwohl wir zum Beispiel von der Ausdauer eines Thomas Alva Edisons noch heute profitieren. Der Erfinder der Glühbirne hat X-Tausend Versuche gemacht, bevor er elektrisches Licht zum Leuchten brachte. Irgendwann hat auch er erste Versuche gemacht. Irgendwann hat es geklappt. Vielleicht war er von seiner Persönlichkeit her jemand, der nie aufgab. Vielleicht hatte er einen guten Freund zur Seite. Vielleicht, nein, ziemlich sicher, hatte er viele Zweifel und einsame Stunden in all seinen misslungenen Projekten. Umfallen und Tränen gehören dazu.

 

Team potenziert

Gemeinsam ist man stärker. Besonders dann, wenn Stärken erkannt und gelebt werden können. Ein Coach, der Sie in einer beruflichen Neuorientierung begleitet und fördert - zusammen mit Ihnen und Ihrer Bereitschaft, sich neuen Sicht- und Denkweisen zu öffnen. Das sind beste Voraussetzungen für eine Zukunft, die heute beginnen kann.

Vielleicht gibt es keine perfekte Lösung. Aber neue und vor allem gangbare Wege, die mehr Entwicklung, mehr Befriedigungen ermöglichen. Sie bestimmen.